Von ABBA zu Exzess im Nachtexpress

Unsere Halbfinal-Jury wird mindestens ein neues Mitglied haben. Bremens Bürgermeister und Kultursenator Andreas Bovenschulte höchst selbst wird sich am 19. Juli auf der Breminale die Auftritte der Halbfinalisten ansehen. Höchste Zeit also, um mal seine musikalischen Kompetenzen und Erlebnisse abzuklopfen. Und siehe da – der Bürgermeister spielte in Punkrockbands.

1.     Welches war die erste CD, die sie sich von ihrem Geld gekauft haben?

Die erste Platte war „Waterloo“ von ABBA, 1974. Damals noch Vinyl. Als spät zu digitalen Tonträgern Bekehrter war meine erste selbst gekaufte CD „Little Creatures“ von den Talking Heads.

2.     Welches war ihr erstes Konzert?

Oh je, ich glaube das war ein Osterkonzert des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Mehle.

3.     Welche Band / Musiker hat Sie am meisten geprägt (und warum)?

Talking Heads und The Clash. Die waren einfach brillant!

4.     In meiner Jugend wollte ich immer…

…mal Bass spielen können wie Mark King von Level 42. 

5.     Meine erste Band hieß?

Mit den „Ohrwürmern“ habe ich Anfang der 80er Jahre Tanzmusik bei Hochzeiten und Schützenfesten gemacht. „Fleisch ist mein Gemüse“ lässt grüßen. Dann gab‘s noch drei Bands („Betonroque“, “Exzess im Nachtexpress“ und “Pfusch am Bau“), die sich jeweils durch eine Mischung aus Kaspermusik, Punk, Ska und technischem Unvermögen auszeichneten. Aber den Leuten haben unsere Auftritte – beispielsweise im Heartbreak – zumeist gefallen.

6.     Unser erster Hit hieß?

Einen Hit hatten wir nicht, aber einen Song, der in einer gerechteren Welt bestimmt mal einer hätte werden können: „Stopft Euch voll mit Dickmanns!“.

7.     Um Ihre Stimme zu gewinnen, muss die Band auf der Bühne was abliefern?

Mich gut unterhalten!

Noch nicht beworben? Dann aber schnell! Sonntag endet die Bewerbungsphase: www.live-in-bremen.de/register